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Dichte Regenwälder, weite Savannen und zerklüftete Gebirgslandschaften prägen Uganda – die „Perle Afrikas“, wie Winston Churchill das Land einst nannte. Im Herzen Afrikas vereint Uganda auf vergleichsweise kleiner Fläche eine beeindruckende landschaftliche Vielfalt, außergewöhnlichen Artenreichtum und eine offene, herzliche Bevölkerung. Von immergrünen Regenwäldern bis zu offenen Savannen reicht die Natur oft bis in die Hauptstadt Kampala, die nicht ohne Grund als eine der grünsten Städte Afrikas gilt. In den Nationalparks des Landes leben neben den berühmten Big Five auch seltene Tierarten wie der Schuhschnabelstorch oder das Riesenwaldschwein. Ein absolutes Highlight sind die Berggorillas: Uganda zählt – neben Ruanda – zu den wenigen Orten weltweit, an denen diese faszinierenden Tiere in freier Wildbahn beobachtet werden können. Am Viktoriasee bei Entebbe laden Strände, Bootsfahrten und Spaziergänge durch üppige Natur zur Entspannung ein.
Touristisch gilt Uganda noch immer als vergleichsweise ursprünglich und ermöglicht authentische Begegnungen mit Natur und Kultur. Regionale Spezialitäten wie Matoke, Malakwang oder Eshabwee geben Einblick in die vielfältige Küche des Landes. Dank des tropischen Hochlandklimas ist Uganda ganzjährig gut bereisbar, wobei sich insbesondere die Monate Juli bis September sowie Dezember bis März als ideale Reisezeit anbieten.
Eine Rundreise durch Uganda führt Sie zu einem der bewegendsten Naturerlebnisse Afrikas: dem Gorilla-Trekking. Gemeinsam mit erfahrenen Rangern wandern Sie durch dichten Regenwald zu den letzten freilebenden Berggorillas der Erde. Die Begegnung mit einem Silberrücken in freier Wildbahn ist intensiv, still und zutiefst berührend – ein Moment, der sich unauslöschlich einprägt. Gorilla-Trekking ist anspruchsvoller als klassische Safaris, doch genau dieser Einsatz macht das Erlebnis so einzigartig. Unsere Uganda-Safaris ermöglichen Ihnen dieses außergewöhnliche Abenteuer auf verantwortungsvolle und gut organisierte Weise.
Uganda ist eines der besten Länder Afrikas für Primatenbeobachtungen. Besonders bekannt ist der Kibale‑Nationalpark, der mit einer außergewöhnlichen Dichte an Schimpansen und anderen Affenarten begeistert. Die artenreiche Vegetation bietet ideale Lebensbedingungen für zahlreiche Primaten und Vögel. Ergänzend dazu ermöglicht ein Besuch von Ngamba Island im Viktoriasee eindrucksvolle Einblicke in den Schutz und die Rehabilitation verwaister Schimpansen – respektvoll, naturnah und ohne Störung der Tiere.
Neben Gorillas und Schimpansen bietet Uganda ein weiteres besonderes Primaten-Erlebnis: das Trekking zu den Goldenen Affen. Diese seltenen Tiere mit ihrem auffällig goldfarbenen Fell leben bevorzugt in den Bambuswäldern der Virunga-Vulkane. Der Mgahinga Gorilla Nationalpark ist der beste Ort, um Goldene Affen zu beobachten. Nach einem kurzen Briefing beginnt die Wanderung durch dichten Bambuswald. Die Gruppen sind lebhaft, verspielt und deutlich aktiver als Gorillas – ein sehr dynamisches, fotogenes Erlebnis. Neben dem klassischen Trekking gibt es auch hier eine Habituations-Option mit längerer Beobachtungszeit.
Ein weiteres Highlight Ugandas sind die seltenen baumkletternden Löwen im Ishasha-Sektor des Queen‑Elizabeth‑Nationalpark. Anders als ihre Artgenossen ruhen diese Löwen tagsüber oft in mächtigen Feigenbäumen, um Hitze und Insekten zu entgehen. Besonders zur Mittagszeit lassen sich diese außergewöhnlichen Raubkatzen gut beobachten – ein faszinierendes Safari-Motiv, das nur an wenigen Orten Afrikas möglich ist.
Der Kazinga-Kanal zählt zu den tierreichsten Wasserwegen Afrikas. Er verbindet den Lake Edward mit dem Lake George und bildet das ökologische Herzstück des Queen-Elizabeth-Nationalparks. Bootssafaris bieten hier spektakuläre Tierbeobachtungen: riesige Flusspferd-Kolonien, Nilkrokodile, Elefanten am Ufer sowie eine außergewöhnliche Vielfalt an Wasservögeln. Kaum ein Ort in Afrika vereint so viele Tiere auf so engem Raum – ideal für entspannte, eindrucksvolle Safarimomente.
Ein besonderes Erlebnis abseits klassischer Pirschfahrten ist das Nashorn-Trekking im Ziwa Rhino Sanctuary. Hier werden Nashörner geschützt und erfolgreich wieder in Uganda angesiedelt. Zu Fuß nähern Sie sich gemeinsam mit Rangern diesen imposanten Tieren und erfahren mehr über Naturschutzarbeit vor Ort. Das streng bewachte Schutzgebiet ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur vollständigen Rückkehr der Nashörner in Ugandas Nationalparks.
Uganda zählt zu den artenreichsten Safariländern Afrikas. Auf vergleichsweise kleiner Fläche vereinen sich dichte Regenwälder, offene Savannen, Seenlandschaften und Gebirgsregionen. Die Nationalparks des Landes bilden das Herzstück dieses Naturreichtums und ermöglichen intensive Tierbeobachtungen abseits des Massentourismus.
Der Bwindi Impenetrable Nationalpark im Südwesten Ugandas ist weltberühmt für das Gorilla-Trekking. Der dichte Bergregenwald bietet Lebensraum für einen großen Teil der weltweit verbliebenen Berggorillas. Neben diesen sanften Riesen beherbergt der Park zahlreiche Vogelarten, Schmetterlinge und weitere Primaten. Die steilen, bewaldeten Hänge machen jede Wanderung anspruchsvoll, aber zugleich außergewöhnlich intensiv.
Der kleine, aber landschaftlich spektakuläre Mgahinga Gorilla Nationalpark liegt in den Virunga-Bergen an der Grenze zu Ruanda und dem Kongo. Neben Gorilla-Trekking ist der Park vor allem für das Golden-Monkey-Trekking bekannt. Die Kombination aus Bambuswäldern, Vulkanen und offener Hochlandlandschaft macht Mgahinga zu einem besonderen Ziel für aktive Naturreisende.
Der Queen Elizabeth Nationalpark zählt zu den vielseitigsten Schutzgebieten Ugandas. Savannen, Feuchtgebiete, Kraterseen und der berühmte Kazinga-Kanal bieten Lebensraum für Elefanten, Büffel, Löwen, Leoparden, Flusspferde und eine enorme Vogelvielfalt. Besonders bekannt ist der Ishasha-Sektor mit seinen baumkletternden Löwen. Bootsfahrten auf dem Kazinga-Kanal gehören zu den eindrucksvollsten Safari-Erlebnissen des Landes.
Im Norden Ugandas liegt der Murchison Falls Nationalpark, wo sich der Nil spektakulär durch eine enge Felsschlucht zwängt. Der Park kombiniert klassische Pirschfahrten mit Bootsafaris auf dem Fluss. Elefanten, Giraffen, Löwen, Krokodile und Flusspferde prägen das Bild. Die Landschaft reicht von offener Savanne bis zu bewaldeten Flussufern.
Der Kibale Nationalpark gilt als eines der besten Gebiete Afrikas für Schimpansen-Trekking. Der immergrüne Regenwald beherbergt eine der höchsten Primatendichten des Kontinents, darunter zahlreiche Affenarten. Gut ausgebaute Wege ermöglichen vergleichsweise komfortable Wanderungen, bei denen Tierbeobachtungen fast garantiert sind.
Der abgelegene Kidepo Valley Nationalpark im Nordosten Ugandas ist einer der ursprünglichsten Parks Ostafrikas. Weite Ebenen, zerklüftete Hügel und kaum besuchte Landschaften prägen das Bild. Hier leben unter anderem Löwen, Geparden, Büffel und zahlreiche Antilopenarten. Kidepo ist ideal für Reisende, die unberührte Wildnis und Exklusivität suchen.
Der Rwenzori Mountains Nationalpark unterscheidet sich deutlich von klassischen Safariparks. Im sogenannten „Mondgebirge“ erwarten Besucher alpine Landschaften, Gletscher, Moorlandschaften und einzigartige Vegetation. Der Park ist vor allem für anspruchsvolle Trekkingtouren bekannt und richtet sich an erfahrene Bergwanderer.
Uganda zählt zu den vielseitigsten Safarizielen Afrikas und kann das ganze Jahr über bereist werden. Dank seiner Lage am Äquator und der Höhenunterschiede herrscht ein relativ ausgeglichenes Klima. Gorilla- und Schimpansen-Trekking sind ganzjährig möglich, unterscheiden sich jedoch je nach Saison in Komfort, Vegetation und Zugänglichkeit. Entscheidend ist daher, welches Erlebnis im Vordergrund steht.
Diese beiden Monate gelten als eine der besten Reisezeiten für Uganda. Es ist warm, sonnig und vergleichsweise trocken. Die Wege in den Regenwäldern sind gut begehbar, was Gorilla- und Schimpansen-Trekking deutlich angenehmer macht. Auch klassische Safaris in Parks wie Queen Elizabeth oder Murchison Falls profitieren von der besseren Sicht. Der Norden Ugandas kann in dieser Zeit sehr heiß und staubig sein, während das Hochland angenehm mild bleibt.
Im März beginnt die erste Regenzeit. Die Landschaft verwandelt sich in ein sattes Grün, Flüsse führen mehr Wasser und viele Tiere bringen ihre Jungen zur Welt. Für Fotografen und Vogelbeobachter ist diese Zeit besonders reizvoll. April ist der regenreichste Monat: Straßen können zeitweise unpassierbar sein und Trekkingtouren sind anspruchsvoller. Dafür profitieren Reisende von deutlich niedrigeren Preisen bei Lodges und teils auch bei Trekkinggenehmigungen. Im Mai lässt der Regen langsam nach – eine ruhige, atmosphärische Reisezeit mit weiterhin sehr guten Naturerlebnissen.
Diese Monate zählen zur Hauptreisezeit in Uganda. Das Wetter ist überwiegend trocken, die Temperaturen angenehm und die Vegetation lichter. Wildtiere sammeln sich an Wasserstellen und sind leichter zu beobachten. Besonders für Gorilla-Trekking gelten Juni, Juli und August als optimal, da die Wege weniger rutschig sind. Aufgrund der hohen Nachfrage sollten Unterkünfte und Genehmigungen frühzeitig gebucht werden.
Der September markiert das Ende der langen Trockenzeit. Erste Regenschauer sind möglich, beeinträchtigen das Reiseerlebnis jedoch meist kaum. Die Parks sind weniger besucht und Preise beginnen zu sinken.
Der Oktober gehört zur kurzen Regenzeit, bleibt aber gut bereisbar. Eine ideale Phase für Reisende, die Flexibilität schätzen und Uganda abseits der Hochsaison erleben möchten – mit weiterhin guten Safari- und Trekkingmöglichkeiten.
Im November zeigt sich Uganda besonders grün. Die Regenfälle sind meist kurz, die Besucherzahlen gering. Für Natur- und Vogelliebhaber ist diese Zeit sehr attraktiv, auch wenn die Bedingungen für Trekking etwas anspruchsvoller sein können. Dafür genießen Reisende viel Ruhe und attraktive Angebote.
Im Dezember lassen die Regenfälle nach, die Temperaturen sind angenehm und die Natur zeigt sich in voller Pracht. Die Tierbeobachtungen sind gut, insbesondere im Norden und Westen des Landes. Zudem ist dies eine hervorragende Zeit für Vogelbeobachtungen, da zahlreiche Zugvögel in Uganda anzutreffen sind. Eine beliebte Reisezeit für kombinierte Safari- und Trekkingrouten.
Uganda ist insbesondere für das Gorilla-Trekking im dichten Regenwald des Bwindi Impenetrable Forest bekannt, ebenso wie für seine vielfältigen Safariregionen, darunter der Kibale-Nationalpark, der Murchison-Falls-Nationalpark und der Queen-Elizabeth-Nationalpark. Entsprechend liegen die meisten Unterkünfte des Landes in den wildreichen Regionen im Süden und Westen Ugandas.
Die Lodges und Camps in Uganda zeichnen sich durch ihre überschaubare Größe und persönliche Atmosphäre aus. Sie sind meist bewusst naturnah konzipiert und weniger opulent als vergleichbare Unterkünfte in Kenia oder Tansania. Dafür überzeugen sie mit authentischem Safari-Charakter, aufmerksamem Service, komfortabler Ausstattung und einer qualitativ hochwertigen Küche – oft in spektakulärer Lage mitten in der Natur.
Das Unterkunftsangebot reicht von soliden, gut geführten Zeltcamps bis hin zu exklusiven Safari-Lodges mit hohem Komfortstandard. Gerne unterstützen unsere Afrika-Safari-Experten Sie dabei, die passende Unterkunft für Ihre individuellen Reisewünsche und Ihr Budget auszuwählen.
Die ugandische Küche ist vielfältig und vereint traditionelle Gerichte mit englischen, arabischen und indischen Einflüssen. Typische Grundnahrungsmittel sind Kochbananen, Bohnen, Erdnüsse, Mais, Hirse sowie Fleisch. Zu den bekanntesten Gerichten zählen Matoke (Bananenbrei), Eintöpfe mit Huhn oder Rind, Maniok, Reis und Süßkartoffeln. Beliebte Snacks sind Chapati, Samosas und gegrillte Fleischspieße. Als Nationalgetränk gilt Waragi, ein aus Bananen hergestellter Schnaps. Leitungswasser sollte aus gesundheitlichen Gründen nicht getrunken werden; abgefülltes Wasser ist überall erhältlich. In Kampala gibt es zudem eine große Auswahl an internationalen Restaurants.
Die Landeswährung ist der Uganda-Schilling (UGS/USH). In größeren Städten werden neben der Landeswährung auch US-Dollar, britische Pfund und teilweise Euro akzeptiert. US-Dollar lassen sich problemlos in Banken und offiziellen Wechselstuben tauschen, allerdings werden ausschließlich neue und unbeschädigte Scheine angenommen. Kreditkarten (vor allem Visa) werden in Kampala, am Flughafen und in größeren Hotels akzeptiert; Geldautomaten stehen vor allem in der Hauptstadt zur Verfügung. Außerhalb der Städte ist Bargeld unverzichtbar.
Für alle Reisenden ab einem Jahr ist eine Gelbfieberimpfung verpflichtend, da Uganda als Risikogebiet gilt. Der Nachweis wird sowohl für die Visumerteilung als auch bei der Einreise verlangt. Weitere Pflichtimpfungen bestehen nicht, jedoch wird empfohlen, die Standardimpfungen zu überprüfen und aufzufrischen. Eine Malariaprophylaxe ist dringend anzuraten; eine Beratung bei einem Tropenmediziner vor der Reise ist sinnvoll. Trinkwasser sollte ausschließlich abgekocht oder abgepackt konsumiert werden. Da die medizinische Versorgung nicht europäischem Standard entspricht, ist eine gut ausgestattete Reiseapotheke unerlässlich.
Für die Einreise nach Uganda benötigen Reisende einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist. Auch Kinder müssen über einen eigenen Reisepass verfügen. Es wird empfohlen, den Reisepass oder eine Kopie davon während des gesamten Aufenthalts mitzuführen. Staatsangehörige aus Deutschland, der Schweiz und Österreich benötigen zudem ein Visum, das vorab online beantragt werden muss.
Der internationale Flughafen Entebbe (EBB) liegt rund 35 Kilometer südlich der Hauptstadt Kampala, direkt am Ufer des Viktoriasees. Er wird von zahlreichen internationalen Fluggesellschaften angeflogen, direkte Verbindungen aus Deutschland gibt es jedoch nicht. Von Deutschland aus erreichen Reisende Entebbe in der Regel mit einem Umstieg, häufig über Brüssel, Nairobi oder andere europäische bzw. afrikanische Drehkreuze. Die reine Flugzeit beträgt etwa 11 bis 12 Stunden, je nach Route. Eine der schnelleren Verbindungen führt von Frankfurt über Nairobi nach Entebbe.
Die Einreise auf dem Landweg ist grundsätzlich aus allen Nachbarstaaten Ugandas möglich. Allerdings können Grenzöffnungen, Straßenverhältnisse und Sicherheitslagen stark schwanken. Insbesondere Reisen von oder in die Demokratische Republik Kongo gelten als riskant. Aufgrund der teils schwierigen Straßenverhältnisse und der unübersichtlichen Sicherheitslage wird von Selbstfahrer-Reisen nach Uganda ausdrücklich abgeraten.
Reisesicherheit ist in vielen afrikanischen Ländern ein wichtiges Thema – auch in Uganda. Für Reisende gilt jedoch: Wer Uganda im Rahmen einer organisierten Safari- oder Trekkingreise besucht, insbesondere zu Nationalparks und Gorilla-Gebieten, bewegt sich in der Regel sehr sicher. Klassische Rundreisen führen bewusst nicht in konfliktanfällige Regionen, und erfahrene lokale Partner beobachten die Sicherheitslage laufend. Über viele Jahre hinweg verlaufen geführte Reisen in Uganda ohne nennenswerte Zwischenfälle, sodass Urlauber meist mit positiven und intensiven Eindrücken zurückkehren.
In Nationalparks und ländlichen Regionen ist das Sicherheitsniveau grundsätzlich hoch, sofern man mit einem professionellen Veranstalter unterwegs ist. Abgelegene Grenzgebiete, etwa in Richtung Südsudan oder in Teilen der Karamoja-Region im Nordosten, gelten als sensibel und sind für Individualreisende nicht geeignet. Parks wie Rwenzori oder Semliki sollten ausschließlich mit ortskundiger Begleitung besucht werden, da sich die Lage dort kurzfristig ändern kann.
In Städten, insbesondere in Kampala, ist erhöhte Aufmerksamkeit ratsam. Belebte Hauptstraßen gelten tagsüber und teilweise auch abends als relativ sicher, während Außenbezirke und dunkle Seitenstraßen nachts gemieden werden sollten. In Ausgehvierteln empfiehlt es sich, nicht allein zu Fuß unterwegs zu sein. Wie in vielen Großstädten besteht vor allem in Menschenansammlungen und auf Märkten das Risiko von Taschendiebstahl. Wertgegenstände sollten unauffällig getragen, größere Geldbeträge im Hotelsafe aufbewahrt und wichtige Dokumente zusätzlich als Kopie oder digital gesichert werden.
Für Fahrten gilt: Selbstfahrten und Nachtfahrten sind generell nicht zu empfehlen. Straßen sind oft schlecht beleuchtet, der Fahrstil ungewohnt und Pannenhilfe außerhalb der Städte kaum vorhanden. Sicherer sind geführte Fahrten mit erfahrenen Fahrern oder Transfers im Rahmen einer Reise. Eine Ausnahme bilden gut frequentierte Strecken wie zwischen Kampala und dem Flughafen Entebbe, die auch abends genutzt werden können. Tagsüber sollten Fahrzeugtüren verschlossen bleiben und Wertsachen nicht sichtbar im Auto liegen.
Zusammengefasst ist Uganda bei umsichtigem Verhalten, guter Planung und professioneller Organisation ein sicheres Reiseland. Wer sich an grundlegende Sicherheitsregeln hält und auf lokale Expertise setzt, kann das Land entspannt entdecken und seine Natur- und Tiererlebnisse unbeschwert genießen.
Wer Uganda bereist, ist meist im Rahmen einer Safari oder einer Trekkingreise unterwegs. Das gemäßigte Klima kommt Reisenden dabei sehr entgegen: Obwohl Uganda am Äquator liegt, sorgen Höhenlagen von rund 1.000 Metern für angenehme Temperaturen zwischen etwa 18 °C und 28 °C. Extreme Hitze oder Kälte sind daher selten. Für klassische Safaris reicht leichte, bequeme Kleidung völlig aus – wichtig ist vor allem guter Sonnenschutz, denn die Intensität der Sonne wird häufig unterschätzt.
Anders sieht es bei Trekkingreisen aus, insbesondere in anspruchsvollen Regionen wie den Ruwenzori-Bergen. Wer sich dort in Höhen von über 4.000 Metern bewegt, sollte deutlich sorgfältiger packen. Empfohlen wird eine weiche, robuste Reisetasche oder ein Trekkingrucksack sowie ein zusätzlicher Tagesrucksack für Wasser, Snacks, Regenkleidung und Kamera. Mehrschichtige Kleidung ist entscheidend: eine wind- und wasserdichte Außenschicht, wärmende Isolationskleidung für kühle Temperaturen und funktionelle Unterwäsche aus Merino oder Synthetik. Feste, wasserdichte Wanderschuhe, warme Socken, Gamaschen sowie Mütze, Schal und Handschuhe gehören ebenso zur Grundausstattung wie Trekkingstöcke zur Entlastung der Gelenke.
Praktisch sind außerdem eine Trinkflasche oder ein Wassersack, eine Stirnlampe, Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor, Insektenmittel, ein leichtes Handtuch, Hygieneartikel sowie Wasserentkeimungstabletten. Für längere Touren empfiehlt sich eine kleine persönliche Reiseapotheke inklusive Elektrolyten. Kopien wichtiger Reisedokumente, ein Geldbeutel zum sicheren Tragen am Körper und ein Vorhängeschloss für das Gepäck runden die Packliste ab.
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