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Sambia Reisen

Sambia gilt unter Afrika-Kennern als echter Geheimtipp. Abseits der bekannten Safaridestinationen begeistert das Land mit außergewöhnlicher Ursprünglichkeit, wilder Natur und intensiven Tiererlebnissen fernab des Massentourismus. Gewaltige Landschaften, allen voran die Viktoriafälle, weite Flussauen und kaum erschlossene Wildnis prägen das Bild Sambias und machen jede Reise besonders authentisch. Berühmt ist das Land vor allem für seine legendären Walking Safaris, bei denen Reisende die Tierwelt zu Fuß erleben – nirgendwo intensiver als im South-Luangwa-Nationalpark. Ergänzt wird das Naturerlebnis durch Abenteuer am Sambesi und rund um die Viktoriafälle. Gleichzeitig überzeugt Sambia mit exklusiven Safari-Lodges, die Wildnis und Komfort auf hohem Niveau verbinden. Abgeschieden gelegen, stilvoll gestaltet und persönlich geführt, bieten sie ein Safari-Erlebnis, das Luxus und Natur harmonisch vereint.

Wer Afrika ursprünglich, ruhig und dennoch komfortabel entdecken möchte, findet in Sambia ein Reiseziel mit nachhaltiger Faszination.

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Sambia – Afrikas unberührtes Safari-Juwel

Sambia gilt unter Kennern als eines der ursprünglichsten und authentischsten Reiseziele Afrikas – ein Land, das seine Besucher nicht mit Massentourismus, sondern mit Weite, Wildnis und intensiven Naturerlebnissen begeistert. Hier zeigt sich Afrika von seiner schokoladenseite: gewaltige Landschaften, kaum berührte Nationalparks und eine Tierwelt, die sich frei und ungestört entfalten kann. Sambia ist die Heimat legendärer Safari-Erlebnisse wie der Walking Safari, bei der man die Natur zu Fuß, begleitet von erfahrenen Rangern, in all ihren Details erlebt – ein unmittelbares, fast meditatives Naturerlebnis, das seinesgleichen sucht. Nationalparks wie South Luangwa, Lower Zambezi oder Kafue stehen für exzellente Tierbeobachtungen abseits der großen Besucherströme, mit hervorragenden Chancen auf Leoparden, Löwen, Elefanten, Wildhunde und riesige Büffelherden. Gleichzeitig bietet das Land mit den Victoriafällen eines der spektakulärsten Naturwunder der Erde: tosende Wassermassen, aufsteigender Sprühnebel und eine Kulisse, die Ehrfurcht und Staunen auslöst. Der mächtige Sambesi prägt nicht nur dieses Weltnaturerbe, sondern ermöglicht auch einzigartige Safari-Formen wie Kanu- und Bootssafaris, bei denen Flusspferde, Krokodile und Elefanten aus nächster Nähe beobachtet werden können. Ergänzt wird dieses Naturerlebnis durch außergewöhnliche Safari-Lodges, die Luxus, Exklusivität und Nachhaltigkeit auf höchstem Niveau verbinden – oft in traumhafter Alleinlage mitten in der Wildnis. Freundliche Menschen, eine entspannte Atmosphäre und das Gefühl, Afrika noch in seiner ursprünglichen Form zu erleben, machen Sambia zu einem echten Geheimtipp für Reisende, die Tiefe, Authentizität und besondere Safari-Momente suchen.

Top Highlights

Die Viktoriafälle in Sambia – Naturwunder, Erlebnis und Abenteuer

Sambia teilt sich eines der spektakulärsten Naturwunder Afrikas mit seinem Nachbarland Simbabwe: die Viktoriafälle. Der mächtige Sambesi bildet hier die natürliche Grenze zwischen beiden Ländern und stürzt sich an einer mehrere hundert Meter breiten Abbruchkante in die Tiefe. In der lokalen Sprache tragen die Fälle den eindrucksvollen Namen „Mosi-oa-Tunya“ – der Rauch, der donnert – ein Sinnbild für die Gischtwolken und das gewaltige Tosen des Wassers. Die Viktoriafälle gehören zu den absoluten Höhepunkten jeder Sambia-Reise und zählen zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten des Kontinents.

Auf der sambischen Seite erleben Besucher die Wasserfälle besonders intensiv und aus nächster Nähe. Die Aussichtspunkte liegen direkt am Rand der Schlucht und erlauben spektakuläre Blicke auf die herabstürzenden Wassermassen. In der Trockenzeit eröffnet sich zudem die Möglichkeit, den legendären Devil’s Pool zu besuchen – ein natürliches Felsbecken direkt an der Abbruchkante der Fälle. Ein Bad an diesem Ort zählt zu den außergewöhnlichsten Erlebnissen Afrikas und ist zugleich ein echtes Adrenalinabenteuer.

Ergänzt wird dieses Naturerlebnis durch einen Besuch der Livingstone Island, von der aus einst auch David Livingstone die Fälle erstmals beschrieb. Entlang des Sambesi befinden sich zudem exklusive Lodges und elegante Flusshotels, die mit viel Privatsphäre, traumhaften Ausblicken und erstklassigem Service überzeugen. Auch Tierbeobachtungen kommen nicht zu kurz: Im angrenzenden Mosi-oa-Tunya-Nationalpark lassen sich Elefanten, Giraffen und weitere Wildtiere in einer reizvollen Flusslandschaft entdecken.

Ein weiterer Vorteil der Lage ist die einfache Grenzüberquerung nach Simbabwe. Von Sambia aus lässt sich problemlos auch die andere Seite der Viktoriafälle erkunden. Dort wartet ein besonders breites Angebot an Abenteueraktivitäten, für die die Region international bekannt ist. Ob Wildwasser-Rafting auf dem Sambesi, Bootsfahrten durch die Schluchten oder actionreiche Erlebnisse wie Bungee-Jumping, Ziplining oder Gorge Swing – die Viktoriafälle gelten nicht ohne Grund als Afrikas Abenteuerhauptstadt.

Die sambische Seite der Viktoriafälle verbindet damit spektakuläre Natur, intensive Erlebnisse, exklusive Unterkünfte und die Möglichkeit, zwei Länder und ihre unterschiedlichen Perspektiven auf dieses einzigartige Naturwunder miteinander zu kombinieren.

South Luangwa Nationalpark – Safari zu Fuß, näher geht es nicht

Der South Luangwa Nationalpark gilt als die Wiege der Walking Safaris in Afrika und ist bis heute der beste Ort, um diese intensive Form der Tierbeobachtung zu erleben. Während klassische Pirschfahrten im Geländewagen beeindruckend sind, eröffnet eine Safari zu Fuß eine völlig neue Perspektive auf die afrikanische Wildnis. Hier stehen Sie nicht über der Natur, sondern mitten in ihr.

Begleitet von hochqualifizierten Rangern und erfahrenen Fährtenlesern erkunden Sie das Gebiet Schritt für Schritt. Dabei geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Achtsamkeit: Spuren im Sand, Pflanzen, Insekten und das Verhalten der Tiere werden Teil des Erlebnisses. Begegnungen mit Elefanten, Büffeln oder Antilopen sind keine Seltenheit – immer mit Respektabstand und höchster Sicherheitskompetenz der Guides.

Walking Safaris können individuell gestaltet werden: von kurzen Spaziergängen bis hin zu mehrtägigen Touren mit Übernachtungen in abgelegenen Buschcamps oder stilvollen Safari-Lodges. Trotz der Nähe zur Wildnis müssen Gäste auf Komfort nicht verzichten. Professionelle Begleitung, durchdachte Routenplanung und jahrzehntelange Erfahrung machen South Luangwa zu einem der intensivsten und authentischsten Safari-Ziele Afrikas.

Kafue Nationalpark – Weite, Wildnis und Safari abseits der Massen

Der Kafue Nationalpark ist nicht nur Sambias größtes Schutzgebiet, sondern auch eines der größten der Welt. Seine enorme Ausdehnung sorgt dafür, dass Safaris hier noch echte Entdeckererlebnisse sind – mit viel Raum, kaum Verkehr und einer beeindruckenden landschaftlichen Vielfalt.

Besonders bekannt sind die Busanga Plains im Norden des Parks, eine weitläufige Überschwemmungsebene, die in der Trockenzeit zahlreiche Tiere anzieht. Löwen, Geparden, Büffel, Wildhunde, Antilopen und Leoparden sind regelmäßig zu beobachten, oft ohne ein weiteres Fahrzeug in Sichtweite.

Der Park bietet eine große Bandbreite an Safari-Aktivitäten: klassische Pirschfahrten bei Tag und Nacht, geführte Buschwanderungen, Boots- und Kanutouren sowie motorisierte Safaris entlang der Flüsse. Unterkünfte reichen von exklusiven Zeltcamps bis hin zu kleinen, sehr privaten Lodges mit spektakulären Ausblicken. Kafue ist ideal für Reisende, die Abgeschiedenheit, Weite und ursprüngliche Natur schätzen.

Lower Zambezi Nationalpark – Safari zwischen Fluss und Wildnis

Der Lower Zambezi Nationalpark liegt direkt gegenüber dem berühmten Mana Pools Nationalpark in Simbabwe, getrennt nur durch den mächtigen Sambesi. Diese Lage schafft eine außergewöhnlich tierreiche Flusslandschaft, in der sich Safari-Erlebnisse auf einzigartige Weise mit Wasseraktivitäten verbinden lassen.

Elefanten, Flusspferde, Krokodile, Büffel und Raubkatzen prägen das Bild des Parks. Neben klassischen Pirschfahrten zählen Kanusafaris auf dem Sambesi zu den absoluten Highlights. Lautlos gleiten Sie am Ufer entlang, während Elefanten baden oder Antilopen zum Trinken kommen – ein intensives Naturerlebnis voller Ruhe und Spannung.

Auch geführte Buschwanderungen, Bootsfahrten und Angeltouren gehören zum Angebot. Die Unterkünfte im Lower Zambezi sind meist klein, sehr exklusiv und traumhaft direkt am Fluss gelegen. Private Villen, elegante Zeltcamps und Lodges bieten höchsten Komfort in einer der schönsten Flusslandschaften Afrikas.

Liuwa Plain Nationalpark – Migration, Löwen und absolute Abgeschiedenheit

Der Liuwa Plain Nationalpark zählt zu den ältesten Schutzgebieten Afrikas und ist bis heute eines der ursprünglichsten Safari-Ziele des Kontinents. Weite Ebenen, dramatische Himmel und kaum Infrastruktur prägen diese abgelegene Region im Westen Sambias.

Besonders bekannt ist Liuwa Plain für die zweitgrößte Gnu-Wanderung Afrikas. Jährlich ziehen zehntausende Tiere durch die Ebenen – ein spektakuläres Naturschauspiel, das bewusst weniger bekannt ist als die Migration in Ostafrika. Ergänzt wird dieses Erlebnis durch eine bemerkenswerte Löwenpopulation und ein gelungenes Naturschutzmodell, das lokale Gemeinschaften aktiv einbindet.

Liuwa Plain ist ideal für erfahrene Safari-Reisende, die bewusst abseits klassischer Routen unterwegs sein möchten. Weniger Fahrzeuge, weniger Menschen und eine unverfälschte Wildnis machen diesen Park zu einer der authentischsten Safari-Destinationen Afrikas – vergleichbar mit der Masai Mara, nur deutlich ursprünglicher und exklusiver.

Sambia vereint mit diesen Nationalparks außergewöhnliche Safari-Erlebnisse: zu Fuß, per Boot, im Kanu oder im Geländewagen – immer intensiv, naturnah und fernab des Massentourismus.

Beste Reisezeit

Beste Reisezeit für Sambia – wann lohnt sich eine Reise besonders?

Wie bei vielen Reisezielen entscheidet auch in Sambia der richtige Zeitpunkt darüber, welche Erlebnisse im Vordergrund stehen. Safari, Walking Safaris und die Victoriafälle haben jeweils ihre eigene optimale Reisezeit. Zwar gibt es kurze Überschneidungen, doch nicht alles lässt sich gleichzeitig in Perfektion erleben. Umso wichtiger ist eine bewusste Planung.

Beste Reisezeit für klassische Safaris

Für Reisende, die Wert auf Ruhe und wenige andere Besucher legen, sind Mai und Juni besonders attraktiv. Die Regenzeit ist gerade vorbei, die Landschaft noch grün, und viele Lodges öffnen nach der saisonalen Pause wieder ihre Türen. Zwar können Wege stellenweise noch feucht oder rutschig sein, doch genau das sorgt für ein authentisches Safari-Gefühl fernab des Trubels.

Die Hauptsaison für Safaris beginnt im Juli und reicht bis in den November. In dieser Trockenzeit ist die Vegetation deutlich lichter, was Tierbeobachtungen erheblich erleichtert. Da viele Wasserstellen austrocknen, konzentriert sich die Tierwelt an den verbleibenden Flüssen und Pools. Gleichzeitig sind die Temperaturen angenehmer, besonders in den Wintermonaten Juli und August, und Insekten treten deutlich seltener auf – ideale Bedingungen für intensive Safarierlebnisse.

Beste Zeit für Walking Safaris

Auch für Walking Safaris gilt die Zeit von Juli bis November als optimal, insbesondere im berühmten South Luangwa Gebiet. Der trockene Boden und das spärlichere Buschwerk erleichtern das Gehen und ermöglichen klare Sicht auf Spuren, Tiere und Pflanzen. Der August gilt als besonders gut geeignet, da die Temperaturen noch moderat sind. Im Oktober hingegen wird es deutlich heißer, sodass Aktivitäten meist auf die frühen Morgen- und späten Nachmittagsstunden beschränkt werden.

Beste Zeit für die Victoriafälle

Die beeindruckendste Wassermenge führen die Victoriafälle nach der Regenzeit, insbesondere zwischen März und Mai. In dieser Phase schwillt der Sambesi stark an und stürzt mit gewaltiger Kraft in die Tiefe. Der Mai markiert den Höhepunkt dieses Naturschauspiels. Allerdings bringt die enorme Wassermenge auch dichten Sprühnebel und lauten Donner mit sich, was die Sicht auf die Fälle vom Boden aus einschränken kann. Wer die volle Dimension dieses Naturwunders erleben möchte, profitiert in dieser Zeit besonders von einem Rundflug oder einer Mikroleichtflug-Tour, die einen spektakulären Blick aus der Luft ermöglichen.

Sambia ist ganzjährig bereisbar, doch jede Jahreszeit setzt andere Schwerpunkte. Während die Trockenzeit ideal für Safaris und Walking Safaris ist, entfalten die Victoriafälle ihre größte Kraft nach den Regenmonaten. Die beste Reisezeit hängt daher weniger vom Kalender ab, sondern davon, welche Erlebnisse im Mittelpunkt Ihrer Reise stehen sollen.

Unterkunfte

Safari-Lodges und Safari Camps

Safari-Unterkünfte in Sambia zählen zu den authentischsten und zugleich exklusivsten in ganz Afrika. Sie liegen meist inmitten unberührter Nationalparks oder direkt an Flüssen wie dem Sambesi oder im Luangwa-Tal und fügen sich harmonisch in die Natur ein. Anstelle großer Hotelanlagen erwarten Reisende kleine, intime Lodges und luxuriöse Tented Camps mit nur wenigen Zelten oder Chalets, was ein hohes Maß an Privatsphäre und Ruhe garantiert. Viele Unterkünfte sind bewusst nachhaltig konzipiert, arbeiten mit Solarstrom und natürlichen Materialien und legen großen Wert auf Naturschutz sowie die Einbindung der lokalen Bevölkerung. Trotz ihrer oft abgeschiedenen Lage bieten sie einen erstaunlich hohen Komfort: großzügige Betten, stilvolle Badezimmer, private Veranden mit Blick in die Wildnis und häufig sogar Außenduschen oder Badewannen unter freiem Himmel. Kulinarisch verwöhnen die Lodges mit frisch zubereiteten, hochwertigen Speisen, oft begleitet von erlesenen Weinen, während aufmerksamer, persönlicher Service für eine warme und entspannte Atmosphäre sorgt. Besonders eindrucksvoll sind die Abende am Lagerfeuer, wenn man den Geräuschen Afrikas lauscht und Elefanten, Flusspferde oder Löwen oft nur wenige Meter entfernt sind. Eine Safari-Unterkunft in Sambia ist damit weit mehr als nur ein Schlafplatz – sie ist ein zentraler Teil des Safari-Erlebnisses und verbindet Abenteuer, Naturverbundenheit und stilvollen Luxus auf einzigartige Weise.

Top-Aktivitäten in Sambia

Top-Aktivitäten in Sambia

Zu den absoluten Top-Aktivitäten in Sambia zählen Safari-Erlebnisse, Naturabenteuer und intensive Begegnungen mit einer weitgehend unberührten Wildnis. Ein Höhepunkt jeder Reise ist der Besuch der Victoriafälle, die zu den eindrucksvollsten Wasserfällen der Erde zählen. Auf sambischer Seite erlebt man die gewaltigen Wassermassen besonders nah, schwimmt in der Trockenzeit im berühmten Devil’s Pool direkt an der Abbruchkante oder genießt Bootsfahrten und Sundowner auf dem Sambesi.

Safari-Liebhaber finden in Sambia einige der ursprünglichsten Nationalparks Afrikas. Der South Luangwa Nationalparkgilt als Geburtsort der Walking Safari. Geführte Pirschgänge zu Fuß ermöglichen hier besonders intensive Tierbeobachtungen und ein tiefes Naturerlebnis abseits klassischer Fahrzeug-Safaris. Ebenfalls außergewöhnlich ist der Lower Zambezi Nationalpark, wo Safaris nicht nur im Geländewagen, sondern auch per Kanu oder Boot stattfinden und Elefanten, Flusspferde und Raubtiere entlang des Flusses beobachtet werden können.

Der Kafue Nationalpark, einer der größten Nationalparks der Welt, begeistert mit seiner enormen landschaftlichen Vielfalt und den weiten Busanga Plains, die für exzellente Tierbeobachtungen bei gleichzeitig geringer Besucherzahl bekannt sind. Wer ein besonders exklusives Naturerlebnis sucht, ist hier genau richtig. Ein weiteres spektakuläres Naturschauspiel bietet der Liuwa Plain Nationalpark, wo sich die zweitgrößte Gnu-Migration Afrikas abspielt – ein eindrucksvolles Erlebnis fernab der bekannten Safari-Routen.

Abseits der klassischen Safaris bietet Sambia zahlreiche Outdoor-Aktivitäten. Dazu zählen Wildwasser-Rafting, Angeln, Kajaktouren auf dem Sambesi, Vogelbeobachtungen auf höchstem Niveau sowie kulturelle Begegnungen mit lokalen Gemeinden. In Kombination mit kleinen, stilvollen Safari-Camps und Lodges wird jede Aktivität zu einem intensiven und authentischen Reiseerlebnis.

Gesundheit

Gesundheit

Gesundheitlich gilt Sambia als klassisches Reiseziel im tropischen Afrika, für das einige grundlegende Vorsorgemaßnahmen sinnvoll und ausreichend sind. Grund zur übermäßigen Sorge besteht jedoch nicht: Mit guter Vorbereitung lässt sich das Land problemlos bereisen, auch mit Kindern, sofern diese alt genug für eine geeignete Malariaprophylaxe sind. In gehobenen Lodges und Restaurants wird nach hohen Hygienestandards gearbeitet, sodass dort Speisen wie Salate, Eis oder gekühlte Getränke in der Regel bedenkenlos konsumiert werden können.

Die medizinische Infrastruktur ist insgesamt begrenzt und konzentriert sich vor allem auf größere Städte. In abgelegenen Regionen sollte man nicht mit einer Versorgung auf europäischem Niveau rechnen; dort stehen meist nur einfache Buschkliniken zur Verfügung, die eine grundlegende Behandlung ermöglichen. Umso wichtiger ist der Abschluss einer leistungsfähigen Auslandskrankenversicherung. Bei ärztlichen Behandlungen sollte stets auf eine detaillierte Einzelrechnung geachtet werden, da pauschale Abrechnungen von vielen Versicherungen nicht anerkannt werden. Zusätzlich empfiehlt es sich, eine gut ausgestattete persönliche Reiseapotheke und ein erweitertes Erste-Hilfe-Set mitzuführen, insbesondere bei Safaris oder Reisen in entlegene Landesteile.

Einreise

Einreise

Für die Einreise nach Sambia gelten für deutsche Staatsangehörige aktuell klar geregelte, vergleichsweise unkomplizierte Bestimmungen. Voraussetzung ist ein gültiger deutscher Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens sechs Monate über das geplante Rückreisedatum hinaus gültig ist und mindestens zwei freie Seiten aufweist. Vorläufige Reisepässe werden von den sambischen Behörden nicht akzeptiert, weshalb Reisende unbedingt auf ein reguläres Reisedokument achten sollten.

Ein Touristenvisum ist für deutsche Staatsangehörige seit dem 1. Januar 2025 nicht mehr erforderlich. Deutschland gehört zu den Staaten, deren Bürger visumfrei nach Sambia einreisen dürfen. Der visumfreie Aufenthalt ist auf insgesamt bis zu 90 Tage pro Kalenderjahr begrenzt. Bei der Einreise wird in der Regel zunächst ein Aufenthalt von 30 Tagen gewährt, der vor Ort zweimal verlängert werden kann. Damit ist Sambia eines der wenigen Länder im südlichen Afrika, das deutschen Reisenden einen längeren visumfreien Aufenthalt ermöglicht.

Unverändert vorgeschrieben bleibt jedoch der Nachweis eines Rück- oder Weiterflugtickets sowie ausreichender finanzieller Mittel für die Dauer des Aufenthalts. Diese Nachweise können bei der Einreise kontrolliert werden und sollten daher griffbereit sein.

Eine Gelbfieberimpfung ist nur dann verpflichtend, wenn die Einreise aus einem Gelbfiebergebiet erfolgt oder wenn ein längerer Transit in einem solchen Land stattgefunden hat. Bei direkter Einreise aus Europa ist kein Gelbfieberimpfnachweis erforderlich.

Anreise

Flüge nach Sambia

Flüge nach Sambia erfolgen von Europa aus in der Regel mit einem Umstieg. Am einfachsten erreicht man Lusaka über Johannesburg, meist mit einer Kombination aus Lufthansa und South African Airways. Alternativ bestehen Verbindungen mit Ethiopian Airlines über Addis Abeba oder mit Emirates über Dubai. Alle genannten Routen bieten regelmäßige und gut getaktete Flugverbindungen, sodass sich Sambia bequem in eine Fernreise nach Afrika integrieren lässt.

Nützliche Infos

Reisesicherheit in Sambia

Wer Sambia individuell bereist, kann das Land grundsätzlich sicher erleben, sollte jedoch einige wichtige Sicherheitsaspekte berücksichtigen. Wie in vielen Ländern des südlichen Afrikas gibt es regionale Unterschiede, was Kriminalität und Risiken betrifft, und ein umsichtiges Verhalten trägt entscheidend zu einer entspannten Reise bei.

In größeren Städten wie Lusaka sowie im sogenannten Kupfergürtel treten vereinzelt kriminelle Vorfälle auf, darunter auch bewaffnete Überfälle. Besonders in Touristenzentren und auf Überlandstrecken ist erhöhte Aufmerksamkeit ratsam. In Lusaka empfiehlt es sich, frühe Morgenstunden und nächtliche Wege nach Mitternacht möglichst zu vermeiden. Im dichten Stadtverkehr sollten Autotüren stets verriegelt und Fenster geschlossen bleiben, während Gepäck und Wertsachen nicht sichtbar im Fahrzeug liegen sollten.

Auch in guten Hotels ist Vorsicht sinnvoll. Wertgegenstände, Pässe und größere Geldbeträge sollten grundsätzlich im Hotelsafe aufbewahrt werden, selbst in Unterkünften gehobener Kategorien. Bei Reisen über Land ist besondere Umsicht geboten, da Nachtfahrten mit erheblichen Risiken verbunden sind. Es gibt kaum Straßenbeleuchtung, und unerwartete Hindernisse wie liegengebliebene Fahrzeuge oder provisorische Straßensperren können zur Gefahr werden.

Grenzüberschreitende Reisen lassen sich in Sambia gut realisieren, insbesondere in Kombination mit Nachbarländern. Bei Fahrten in Grenzregionen, etwa Richtung Mosambik, ist jedoch Vorsicht geboten, da es vereinzelt noch nicht eindeutig markierte Minenfelder geben kann. In solchen Fällen ist die Organisation über einen erfahrenen, landeskundigen Reiseveranstalter dringend zu empfehlen.

Wer in Sambia selbst mit dem Mietwagen unterwegs ist, benötigt neben dem nationalen auch einen internationalen Führerschein. Aufgrund des oft schlechten Straßenzustands und ausgeprägter Schlaglochpisten ist es für viele Reisende entspannter und sicherer, ein Fahrzeug mit Fahrer zu buchen, insbesondere außerhalb der Städte.

Rund um die Victoriafälle werden zahlreiche Abenteueraktivitäten angeboten, darunter Bungee-Jumping oder das Schwimmen im Devil’s Pool. Hier sollte man sich bewusst sein, dass Sicherheitsstandards nicht immer dem europäischen Niveau entsprechen. Umso wichtiger ist es, ausschließlich etablierte Anbieter zu wählen und die Anweisungen des Personals strikt zu befolgen.

Mit gesundem Menschenverstand, guter Vorbereitung und angepasstem Verhalten lässt sich Sambia sicher bereisen und intensiv erleben.

Reisegesundheit und Impfschutz

Reisegesundheit und Impfschutz für Sambia beginnt aus unserer Sicht mit einem klaren Grundsatz: Reisen Sie nicht ohne eine leistungsstarke Auslandskrankenversicherung, die auch Rücktransport, stationäre Behandlungen und im Notfall eine medizinische Evakuierung abdeckt. Gerade bei Safaris und Reisen in abgelegene Regionen kann eine gute Versicherung den entscheidenden Unterschied machen, weil der nächste geeignete Arzt oder eine gut ausgestattete Klinik nicht immer „um die Ecke“ liegt. Viele Reisende wählen dafür einen etablierten Anbieter wie die HanseMerkur, wichtig ist aber vor allem, dass die Police wirklich zu Ihrer Reiseform passt.

Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gilt: Bei direkter Einreise nach Sambia werden in der Regel keine Pflichtimpfungen verlangt. Eine wichtige Ausnahme ist die Gelbfieberregel bei Transit: Wenn Sie auf dem Hin- oder Rückweg länger als zwölf Stunden in einem Gelbfiebergebiet aufhalten (auch als Stopover), kann ein Gelbfieber-Impfnachweis erforderlich werden. Diese Impfung muss dann mindestens zehn Tage vor der Einreise erfolgt sein. In Sambia selbst kommt Gelbfieber nicht vor, weshalb bei Rundreisen in einige Nachbarländer – zum Beispiel Namibia, Simbabwe, Südafrika oder Botswana – üblicherweise kein Gelbfiebernachweis allein wegen Sambia verlangt wird. Sobald Sie jedoch Länder kombinieren, in denen andere Bestimmungen gelten können (etwa Malawi, Mosambik, Tansania oder die DR Kongo), sollten Sie sich rechtzeitig über die jeweils aktuellen Einreise- und Impfanforderungen informieren, da solche Vorgaben sich kurzfristig ändern können.

Auch ohne Pflichtimpfungen ist eine gute Vorbereitung sinnvoll. Wir empfehlen, vor Reisebeginn den eigenen Standardimpfschutz zu überprüfen und – falls nötig – aufzufrischen. Dazu gehören typischerweise Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten (Pertussis) sowie ein aktueller Schutz gegen Polio und die klassischen MMR-Impfungen (Masern, Mumps, Röteln). Je nach Alter und persönlichem Risiko können außerdem Influenza und Pneumokokken eine Rolle spielen. Als häufig empfohlene Reiseimpfungen gelten zudem Hepatitis A und Typhus, insbesondere wenn Sie abseits der klassischen touristischen Infrastruktur unterwegs sind oder viel im Land reisen. Hepatitis B ist vor allem bei längeren Aufenthalten oder engem körperlichem Kontakt ein Thema. Wer sich maximal absichern möchte, kann zusätzlich über Tollwut und Meningokokken (ACWY) nachdenken – auch wenn der Kontakt zu streunenden Tieren auf einer typischen Safari meist eher gering ist.

Ein zentrales Thema in Sambia ist die Vermeidung von Durchfallerkrankungen. Im Land kommt es wiederholt zu Cholera-Ausbrüchen, die sich vor allem über verunreinigtes Wasser und Hygieneprobleme verbreiten. Die beste Vorsorge ist konsequente Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene: Trinken Sie bevorzugt Wasser aus originalverschlossenen Flaschen, idealerweise mit Kohlensäure, und verwenden Sie unterwegs – besonders auf Trekking- oder Campingreisen – auch zum Zähneputzen und zum Abwasch kein Leitungswasser. Bei Speisen gilt als einfache Faustregel: nur gut durchgekocht oder selbst geschält, und nicht „nur mal schnell“ mit Wasser abspülen. Eine Cholera-Impfung ist in der Regel nur dann wirklich relevant, wenn ein erhöhtes Expositionsrisiko besteht, etwa bei engem Kontakt mit Erkrankten oder in speziellen Einsatzsituationen.

Noch wichtiger ist für viele Reisende das Thema Malaria. In Sambia besteht landesweit ein hohes Malariarisiko, in wasserreichen Regionen häufig besonders ausgeprägt – etwa im Sambesi-Tal, im Kariba-Becken, rund um die Victoriafälle und im Luangwa-Tal; auch Städte sind nicht grundsätzlich ausgenommen. Malaria tritt ganzjährig auf, mit einer erhöhten Ausbruchszeit während der heißen Regenzeit von November bis Juni. Der wirksamste Schutz ist eine Kombination aus konsequenter Stichprophylaxe und – je nach Route, Reisezeit und persönlichem Risiko – medikamentöser Prophylaxe oder einer Stand-by-Medikation. Entscheidend ist: Mückenstiche vermeiden, denn das senkt nicht nur das Malariarisiko, sondern schützt auch vor anderen durch Insekten übertragenen Erkrankungen. Praktisch heißt das: abends lange, helle Kleidung tragen, Repellent regelmäßig auftragen und unter einem Moskitonetz schlafen, wenn die Unterkunft nicht vollständig geschützt ist. Viele Reisende greifen zu Repellents mit DEET, weil sie als besonders wirksam gelten; lassen Sie sich dazu idealerweise reisemedizinisch beraten, was Konzentration und Anwendung betrifft.

Ein weiterer Punkt, der bei Sambia-Reisen oft unterschätzt wird, ist Baden in Süßwasser. In stehenden oder langsam fließenden Gewässern kann das Risiko für Bilharziose (Schistosomiasis) bestehen. Wer das vermeiden möchte, sollte auf das Baden in solchen Gewässern verzichten. Wenn Ihnen ein klassischer Badeurlaub wichtig ist, bietet sich stattdessen eine Kombination mit einer Küstendestination an – viele Reisende verbinden Sambia deshalb mit einem Strandaufenthalt am Indischen Ozean, um „Safari & Meer“ sicher und entspannt zu kombinieren.

Währung

Währung und Bezahlen in Sambia erfordern ein wenig Vorbereitung, sind mit dem richtigen Wissen aber unkompliziert. Die offizielle Landeswährung ist der sambische Kwacha, der in 100 Ngwee unterteilt ist. Der Wechselkurs schwankt, liegt aber grob bei etwa 1 Euro zu 14 Kwacha. Im Alltag spielt neben der Landeswährung vor allem der US-Dollar eine wichtige Rolle und ist nach wie vor das am häufigsten akzeptierte Fremdzahlungsmittel. Der Euro hingegen ist außerhalb größerer Städte und touristischer Einrichtungen noch nicht überall gebräuchlich.

Für Reisende empfiehlt es sich, Euro zunächst mitzunehmen und erst vor Ort in sambische Kwacha zu tauschen, da der Wechselkurs in Sambia meist günstiger ist als im Heimatland. Besonders einfach und zuverlässig funktioniert der Geldumtausch an den Bankschaltern der internationalen Flughäfen, wo offizielle Kurse gelten und die Abwicklung in der Regel reibungslos verläuft. Auch Banken in größeren Städten bieten Wechselmöglichkeiten, wobei hier mit etwas mehr Zeitaufwand gerechnet werden sollte.

Geldautomaten sind in den urbanen Zentren Sambias vorhanden, akzeptieren jedoch nicht überall alle Karten. Mit Visa- und MasterCard-Kreditkarten ist das Abheben von Bargeld am ehesten möglich, teilweise auch mit EC-Karten, sofern diese das Maestro-Zeichen tragen. Allerdings erheben viele Banken Gebühren oder Aufschläge, und technische Probleme können dazu führen, dass Automaten zeitweise außer Betrieb sind. Es ist daher ratsam, sich nicht ausschließlich auf Geldautomaten zu verlassen.

Kreditkarten werden von größeren Hotels, Lodges, Reiseveranstaltern und internationalen Unternehmen zunehmend akzeptiert, allerdings keineswegs flächendeckend. Gerade außerhalb der touristischen Hauptregionen oder bei kleineren Anbietern kommt es häufig vor, dass Kartenzahlungen an instabilen Internetverbindungen oder technischen Übertragungsfehlern scheitern. Bargeld bleibt daher ein wichtiger Bestandteil der Reiseplanung.

Besonders wichtig ist Bargeld an Grenzübergängen, da Visa- oder Einreisegebühren dort häufig nicht mit Kreditkarte bezahlt werden können. Es empfiehlt sich, stets einige US-Dollar in kleiner Stückelung mitzuführen, um in solchen Situationen flexibel zu bleiben. Insgesamt gilt: Eine Mischung aus Bargeld in US-Dollar, etwas Landeswährung sowie einer Kreditkarte bietet in Sambia die größte Sicherheit und Flexibilität beim Bezahlen.

Essen und Trinken

Essen und Trinken in Sambia sind während einer Reise in der Regel problemlos, erfordern jedoch etwas mehr Vorausplanung als in Mitteleuropa. Aufgrund der großen Entfernungen empfiehlt es sich, stets an ein Lunchpaket zu denken. Grundnahrungsmittel sind in nahezu jedem Ort erhältlich, allerdings kann es in abgelegenen Regionen zeitweise zu Engpässen bei frischen Produkten kommen. Bei Frischfleisch ist Vorsicht geboten, da die Kühlkette nicht immer zuverlässig eingehalten wird. Trockenfleisch hingegen gilt als unproblematisch. Insgesamt ist es ratsam, sich in größeren Ortschaften jeweils für mehrere Tage im Voraus einzudecken.

In Lodges und besseren Hotels werden Speisen nach europäischen Hygienestandards zubereitet. Dort können in der Regel auch Salate, Eis und frische Produkte bedenkenlos verzehrt werden. Die einheimische Küche basiert häufig auf Getreideprodukten und Gemüse, etwa dem traditionellen Maisbrei Nshima, bietet aber auch sehr schmackhafte Fleischgerichte. Besonders empfehlenswert sind Wildspezialitäten. Dank der zahlreichen Flüsse und Seen stehen zudem ausgezeichnete Süßwasserfische auf vielen Speisekarten. Auffällig ist, dass es – ähnlich wie bei den Unterkünften – nur wenige Restaurants der klassischen Mittelklasse gibt.

Sambisches Bier überzeugt auch anspruchsvollere Biertrinker. Marken wie Castle, Lion, Mosi oder Rhino sind weit verbreitet und von guter Qualität. Chibuku und Shake-shake hingegen sind sehr traditionelle Getränke und eher ein Geschmackserlebnis für Experimentierfreudige.

Hinweise für Selbstfahrer

Auto zu fahren

Auto zu fahren in Sambia kann reizvoll sein, ist jedoch anspruchsvoll und erfordert gute Vorbereitung, Erfahrung und einen defensiven Fahrstil. Zwar wurden in den letzten Jahren einige Hauptverbindungen asphaltiert, doch außerhalb dieser Achsen ist das Straßennetz oft einfach und in abgelegenen Regionen – besonders im Westen – teilweise nur unter Expeditionsbedingungen befahrbar. Dort sollten ausschließlich geländegängige Fahrzeuge eingesetzt werden, idealerweise mit erfahrenen Fahrern. Ein zuverlässiges Navigationssystem ist wichtig, da Beschilderungen häufig fehlen.

In Sambia herrscht Linksverkehr. Neben dem nationalen ist ein internationaler Führerschein erforderlich. Bei der Einreise mit dem eigenen Fahrzeug werden außerdem internationale Zulassung und Carnet de Passages benötigt; bei Mietwagen stellt dies in der Regel der Vermieter. Für alle Fahrzeuge gilt Versicherungspflicht, Sicherheitsgurte sind obligatorisch. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen bei 50 km/h innerorts, 80 km/h auf Schotterstraßen und bis zu 120 km/h auf Fernstraßen, wobei gut ausgebaute Abschnitte abrupt in schadhafte Strecken übergehen können.

Polizeikontrollen sind üblich und konzentrieren sich vor allem auf den technischen Zustand des Fahrzeugs. Freundliches Auftreten erleichtert die Situation. Nachtfahrten sollten unbedingt vermieden werden, da das Risiko von Unfällen mit Wild- oder Nutztieren hoch ist; in Nationalparks sind sie ohnehin untersagt. Besonders auf Schotterpisten sind hohe Geschwindigkeiten gefährlich, da Schlaglöcher und lose Fahrbahnen schnell zu Kontrollverlust führen können.

Vor Übernahme eines Mietwagens sollten Reifen, Ersatzrad und Wagenheber sorgfältig geprüft werden. Für Fahrten in abgelegene Regionen sind zusätzliche Kraftstoffreserven und ein Reserverad ratsam, da es trotz vieler Tankstellen zu Versorgungsengpässen kommen kann. In der Regenzeit von etwa Ende November bis Ende Mai sind viele Straßen zeitweise unpassierbar. Insgesamt gilt: langsam fahren, vorausschauend handeln und Überholmanöver möglichst vermeiden, da Staub, schlechte Sicht und Steinschlag ein hohes Risiko darstellen.

Packliste

Reiseausrüstung

Die richtige Reiseausrüstung für Sambia hängt stark davon ab, wann Sie reisen, wie Sie unterwegs sind und welche Regionen auf dem Plan stehen. Eine Lodgerundreise im trockenen Süden stellt andere Anforderungen als ein Trekking im Hochland, eine Campingsafari in abgelegenen Gebieten oder eine Kombination aus Victoria Falls, Nationalparks und Stadtstopps. Wichtig ist vor allem, sich von der Vorstellung zu lösen, dass Afrika automatisch „immer heiß“ bedeutet. In Sambia können die Morgen- und Abendstunden – besonders in der Trockenzeit und in höheren Lagen – überraschend kühl werden. Genau deshalb ist eine gute Packliste immer eine Mischung aus leichter, atmungsaktiver Kleidung für den Tag und wärmeren Schichten für frühmorgendliche Pirschfahrten, Bootsfahrten oder Lagerfeuerabende.

Für den Alltag auf Safari hat sich das „Zwiebelschalenprinzip“ bewährt. Tagsüber reichen oft leichte Shirts, ein dünnes Langarmhemd als Sonnenschutz und eine luftige Hose. Sobald die Sonne untergeht oder wenn Sie noch vor Sonnenaufgang im offenen Fahrzeug sitzen, werden Sie eine warme Jacke wirklich zu schätzen wissen – nicht als Luxus, sondern als Komfortfaktor, der darüber entscheidet, ob Sie die Pirschfahrt genießen oder nur frieren. Eine winddichte Jacke ist besonders sinnvoll, weil Fahrtwind in offenen Fahrzeugen oft stärker auskühlt als man erwartet. Wenn Sie in den Übergangsmonaten oder in der Regenzeit unterwegs sind, gehört außerdem eine zuverlässige Regenjacke ins Gepäck, idealerweise leicht, klein verpackbar und trotzdem robust.

Beim Schuhwerk lohnt es sich, nicht zu sparen und nicht zu improvisieren. Für Safaris, Wanderungen und Walking Safaris brauchen Sie feste, gut eingelaufene Schuhe mit griffiger Sohle. Wenn Sie in Gebieten unterwegs sind, in denen Dornbüsche, Steinchen oder unebenes Terrain häufig sind, sind geschlossene Schuhe schlicht die sicherste Wahl. Zusätzlich ist ein zweites, leichteres Paar Schuhe praktisch – für Städte, Transfers, Flugtage oder entspannte Stunden in der Lodge. Sandalen können angenehm sein, sollten aber stabil sein und idealerweise einen gewissen Schutz bieten, weil Staub, Steine und Insekten sonst schnell nerven.

Ein kleiner Tagesrucksack ist eines der unterschätzten Essentials, weil er Ihnen unterwegs Ordnung und Zugriff verschafft: Wasser, Kamera, Fernglas, Sonnencreme, Insektenschutz, ein dünner Pullover, Regenjacke – all das sollte schnell griffbereit sein, ohne dass Sie ständig in großen Taschen kramen. Besonders praktisch ist ein Rucksack, den Sie zugleich als Handgepäck nutzen können. Dazu passt eine robuste Trinkflasche, die Sie tagsüber zuverlässig mit Wasser versorgt. Ein zusätzlicher Vorteil: In sehr kühlen Nächten kann eine dichte Flasche auch als Wärmflasche dienen, wenn man warmes Wasser einfüllt – das ist kein Muss, aber ein echter Komforttrick.

Weil in vielen Unterkünften und Camps nicht immer eine perfekte Beleuchtung garantiert ist – und weil Stromausfälle oder nächtliche Wege zum Zelt oder Zimmer in Afrika nichts Ungewöhnliches sind – gehört eine Stirnlampe oder kleine Taschenlampe unbedingt ins Gepäck. Eine Stirnlampe ist besonders praktisch, weil Sie die Hände frei haben, etwa beim Packen am frühen Morgen, beim Suchen im Koffer oder beim Gehen im Dunkeln. Wenn Sie sehr aktiv reisen oder Trekkingelemente dabei sind, können Wanderstöcke sinnvoll sein, vor allem auf längeren Strecken oder bei unebenem Untergrund. Für klassische Lodge- und Safarireisen sind sie meist kein Muss, für anspruchsvollere Touren aber eine echte Entlastung.

Ein zentrales Thema in Sambia ist Gesundheit und Hygiene – nicht aus Panik, sondern aus Pragmatismus. Eine kompakte Reiseapotheke sollte immer dabei sein: ein Mittel gegen Durchfall, Elektrolyte zum Ausgleichen von Flüssigkeits- und Salzverlust, Schmerzmittel, etwas gegen Erkältungssymptome, Pflaster und Verbandsmaterial. Ein kleines Desinfektionsset ist sinnvoll, gerade wenn Sie viel unterwegs sind oder in Regionen reisen, in denen Sie nicht jederzeit Zugang zu Apotheken haben. Auch Feuchttücher oder Desinfektionsgel können unterwegs sehr hilfreich sein. Für abgelegenere Touren ist es klug, eine Möglichkeit zur Wasserentkeimung mitzunehmen – nicht, weil Sie ständig ungefiltertes Wasser trinken sollen, sondern als Notfalloption, falls Sie einmal keine versiegelten Flaschen bekommen oder unterwegs improvisieren müssen.

Insektenschutz ist ebenfalls ein Thema, das man nüchtern betrachten sollte. In Malariagebieten und während warmer Perioden ist es sinnvoll, Mückenstiche möglichst zu vermeiden: lange, leichte Kleidung am Abend, geschlossene Schuhe, Insektenschutzmittel und, wenn möglich, Unterkünfte mit Moskitonetzen oder gut schließenden Fenstern. Spezielle Reisehemden oder -hosen mit insektenabweisender Ausrüstung können eine sinnvolle Ergänzung sein, ersetzen aber keinen konsequenten Schutz am Abend. Gerade auf Safari, wenn Sie in offenen Fahrzeugen sitzen, sind lange Ärmel am frühen Morgen und in der Dämmerung oft die einfachste Maßnahme.

Wenn Sie Ihre Packliste insgesamt „richtig“ aufbauen möchten, denken Sie weniger in einzelnen Produkten, sondern in Funktionen: Schutz vor Sonne, Schutz vor Wind und Kälte am Morgen, Schutz vor Regen (je nach Reisezeit), sicheres Schuhwerk, Ordnung im Tagesgepäck, Licht für die Nacht, Basismedizin und Hygiene sowie Insektenschutz. Wenn diese Bausteine abgedeckt sind, sind Sie in Sambia für nahezu jede Reiseform gut aufgestellt – egal ob Lodge, Camping, Trekking oder eine Mischung aus allem.

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8 Tage Sambia – Zu Fuß durch die Wildnis des South Luangwa

  1. Walking Safaris und Pirschfahrten im  South Luangwa Nationalpark
  2. Löwen, Leoparden und Afrikanische Wildhunde
  3. Elefanten, Giraffen, Flusspferden und zahlreiche Antilopenarten
  4. Big Lagoon mit wasserreichen Landschaften und außergewöhnlicher Vogelwelt
8 Tage ab € Flug zubuchbar
Portrait von Reiseexperte Lilia Reiseexperte Lilia
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8 Tage Sambia Safari: South Luangwa & North Luangwa

  1. Safari in drei unterschiedlichen Lebensräumen: Flussufer, Ebenen und Salzpfannen
  2. Löwen, Leoparden und Afrikanische Wildhunde
  3. Elefanten, Giraffen, Flusspferde, Krokodile & Außergewöhnliche Vogelwelt
8 Tage ab € Flug zubuchbar
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7 Tage Sambia Fly-In-Safari: Lower Zambezi & South Luangwa

  1. Lower Zambezi und South Luangwa Nationalpark
  2. Pirschfahrten, Walking Safaris, Boots- und Kanusafaris
  3. Hervorragende Chancen auf Leoparden, Löwen, Wildhunde und Elefanten
  4. Exklusive Safari-Camps in unberührter Wildnis
7 Tage ab € Flug zubuchbar
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8 Tage Walking Safari durch die Wildnis des South Luangwa

  1. Eine Nacht unter dem afrikanischen Sternenhimmel
  2. Leoparden, Löwen, Elefanten und Wildhunde
  3. Geführte Buschwanderungen und Pirschfahrten
  4. Luxuriöser Abschluss im exklusiven Time + Tide Chinzombo Camp am Luangwa-Fluss
8 Tage ab € Flug zubuchbar
Portrait von Reiseexperte Lilia Reiseexperte Lilia
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